Heute hat der Wecker um 09:00uhr geklingelt. Allerdings waren wir nicht wirklich ausgeschlafen... Wir sind rum gelaufen wie Falschgeld und nach ca. einer 3/4h gab es den ersten Wortwechsel zwischen uns. Ich: "Kaffee bei Starbucks holen?" - Madeleine: "Mhhh!" Hätten wir das auch geklärt. Ja wir hatten nämlich nen Starbucks direkt im Hotel. Schnell dort hin und noch nen Bagel eingepackt und dann auf unserem Zimmer gefrühstückt.
Kurz vor 11 ging es dann zum Check-Out und dann Richtung =>>>> LAS VEGAS!!! Juhu! Großstadt! Zivilisation! Wir hatten von der Natur und den ganzen Steinen und Felsen, der Wüste, den Wäldern erst einmal genug. Es war zwar alles nett anzuschauen und teilweise auch richtig genial, aber nicht auf Dauer.
Es ging eine gute halbe Stunde 3/4h Richtung Westen nach St. George und dort direkt auf die Interstate 15 nach Las Vegas. Ab dort hatten wir nach 3 Tagen auch wieder Handyempfang. Kaum zu fassen... Es ging wieder ziemlich lang gerade aus und nach nicht einmal 2h tauchte nach einem Berg am Horizont die Skyline von Las Vegas auf! Wir haben uns gefreut wie kleine Kinder :) Bis wir am Las Vegas Strip ankamen, dauerte es aber noch mal gute 20- 30 Minuten. Dann sind wir direkt erst mal den Strip auf und wieder abgefahren um uns das ganze erst mal grob rein zu ziehen. Und alter Schwede, hier geht der Punk ab! Massen von Leuten und darunter auch noch viele komplett Verrückte! Nach dem Input ging es erst mal in das Las Vegas Outlet Center südlich des Strips. Klein und beschaulich mit 130 Geschäften. Ein bissl was zum runter kommen und die ersten Eindrücke verarbeiten!
Nach knapp 3h shoppen, mit mäßigem Erfolg, machten wir uns nun auf in unser Hotel. Das zu finden, sollte kein Problem darstellen. Immerhin ist das MGM Grand das drittgrößte Hotel der Welt und hat nicht weniger als 5044 Zimmer! Das hat mir zumindest Wikipedia erzählt. Und es ist groß. Es ist verdammt groß, um nicht zu sagen riesig. Als wir im glaub 8 stöckigem Hotelparkhaus geparkt hatten, ging es dann erst mal unterirdisch über lange Wege zur Rezeption, wo wir uns zwischen ca. 20-30 Check-In Schaltern entscheiden konnten. Die junge Dame checkte uns relativ flink ein und wir hatten Zimmer 444 im 15. Stockwerk. Alles klar! Nun auf die Suche nach den richtigen Fahrstühlen gemacht und ab ging die Reise und nach weiteren 10 min standen wir dann im Zimmer. Völlig in Ordnung, geräumig und sauber! Leider keine sooo tolle Sicht, aber egal. Internet kostet pro 24h ganze 15 Dollar. Das haben wir so noch nicht gehabt auf unserer Reise.... riecht etwas nach Abzocke :)
Kurz frisch gemacht und dann ging es ins Getümmel! Mittlerweile war es dunkel und der Las Vegas Strip war ein reines Lichtermeer!! Der absolute Wahnsinn! Das sah aus wie im Fernsehen, nur viel viel geiler :) Wir sind einfach nur los gelaufen und haben das ganze auf uns wirken lassen. Gegenüber ging es erst mal in das Hotel New York New York, wo die Stadt New York quasi nachgebaut wurde. Inkl. Freiheitstatue und einer Achterbahn! Danach sind wir in Richtung Bellagio gelaufen. Dort fing auch gleich die fantastische Show mit den Wasserfontänen direkt vor dem Hotel an. Übelst genial! Die Fontänen bewegen sich dort jeweils zu bestimmten Musikstücken. Hat uns richtig gut gefallen.
Weiter ging es Richtung Norden vorbei am Caesars Palace, dem Venetian, dem Luxusschuppen Wynn und auch am Treasure Island, wo bei unserer Ankunft auch eine Show veranstaletet wurde. Dort sind jeweils 2 Schiffe auf einem See gefahren. Links sind leicht bekleidete Mädels herum gesprungen und haben getanzt und rechts kamen die Piraten und wollten ihren gefangenen Kumpel "befreien". Die Mädels haben natürlich gewonnen. Zwischendrin wurde ein Schiff versenkt und viel Feuerwerk gezündet. Das ganze dauerte eine viertel Stunde, kostete nichts und war einfach nur zur Belustigung der hunderten Schaulustigen! Sowas gibt es glaub nur hier in Las Vegas!
Auf dem Rückweg entschieden wir uns dann im Hard Rock Cafe einen kleinen Burger zu uns zu nehmen. Ende vom Lied war, das es wieder jeweils ein Monsterburger wurde, mit viel Pommes und noch mehr Cola! Wir waren pappensatt! Anschließend haben wir uns wieder das obligatorische Hard Rock Cafe Shirt gesichert und sind in unser Hotel zurück. Wir schauten uns etwas im Casino um und guckten bei einigen Spielen zu. Bis auf Poker und Black Jack, war uns der Rest aber teilweise zu hoch. Müssen wir uns alles noch mal genauer anschauen, schließlich wollen wir ja auch ein wenig zocken und den Jackpot abräumen.......
Auf jeden Fall müssen wir erst mal eine Nacht drüber schlafen. Zu viel Input. Zu viel gesehen. Zu viele Eindrücke! Nach der beschaulichen Natur der letzten Tage ein absoluter Kulturschock. Allerdings im positiven Sinne. Morgen gehts weiter auf dem größten Spielplatz der Erwachsenen :) Wir freuen uns!!
Fazit des Tages:
Las Vegas ist vollkommen abgefahren!!
in diesem Sinne, reingehaun!
Sonntag, 8. November 2009
Heute sollte der Wecker um 8:45Uhr klingeln. Aber mein Handy hatte sich selbstständig gemacht und komplett falsche Zeiten angezeigt. Viertel 10 bin ich dann aber von allein wach geworden. Zum Glück! Um kurz vor 11 haben wir dann per Fernseher ausgecheckt. Ja sowas ist hier möglich. Hat auch wunderbar und schnell geklappt :)
Zum Thema Handy und Digi-Kameras. Das ist das einzige womit wir kein Glück haben. Unsere Handys haben seit Tagen null Empfang, Madeleines Kamera ist schon am 3. Tag in Santa Cruz kaputt gegangen und bei meiner Kamera, sind durch bescheidene Speicherkarten schon ca. 200-300 Bilder verloren gegangen. Einfach weg. Keine Ahnung warum.
Nun zum heutigen Tag. Frühstück haben wir ausfallen lassen und sind direkt noch mal in den Bryce Canyon gefahren. Ich wollte ja noch ein paar Bilder machen. Die Sonne und der Himmel waren auch gnädig. Und der Blick war beeindruckend! Die Felsen standen wie Orgelpfeifen in schönem orange herum. Dazwischen waren viele Wege wo man entlang wandern konnte. Was wir natürlich nicht getan haben :) Wir sind einige View Points angefahren, aber der Sunrise Point ist mit Abstand der Beste gewesen. Und es war ziemlich frisch dort oben auf ca. 2700m Höhe. Zum Glück hatten wir uns dementsprechend gekleidet.
Einige Fotos später und zur besten Mittagszeit ging es dann erst einmal zu Subway. Und jeder von uns hat sich ein großes Sub reingefeuert. Wir hatten neue Sorten ausprobiert. Nämlich Chicken Cordon Bleu und Buffallo Chicken. Muss man beides nicht noch mal haben ;-) Aber wir waren gesättigt.
Nun ging es gegen halb 2 in Richtung Zion Nationalpark. Unserem heutigen Ziel! Vorher sind wir noch durch den Red Rock Canyon gefahren, wo u.a. Tunnel direkt in den roten Stein gemeisselt wurden. Sah schick aus! Nach 1 1/2h Fahrt waren wir schon im Zion. Die Etappe war nur ca. 90 Meilen lang. Sehr angenehm nach den Touren der letzten Tage.
Wir hatten ja nicht allzu viel von dem Park erwartet. Aber als wir ankamen waren wir begeistert. Ewig hohe Berge und jeder hatte irgendwie eine andere Struktur. Der eine war rot, der daneben wieder weiß usw.! Amazing!! Dazu noch Bäume im Herbststyle, die gerade ihre Blätter verloren haben. Ein genialer Anblick! Wir sind dann direkt in den Park gefahren und haben einige View Points mitgenommen. Zwischendrin gab sogar Rehe und Hirsche zu sehen, die teilweise nur ein paar Meter von uns weg standen und sich durch nichts aus der Ruhe bringen ließen (siehe Fotos). Hier waren auch das erste mal, richtig viele Touristen unterwegs. In den anderen Parks war man meist recht einsam unterwegs. Nach dem Grand Canyon, war das der beste und beeindruckendste Nationalpark, den wir gesehen haben. Die 25$ pro Auto haben sich gelohnt!!
Danach ging raus aus dem Nationalpark ins angrenzende Springdale. Dort ist unser heutiges Domizil. Das Desert Pearl Inn! Liegt direkt am Ortseingang und der Check-In war sehr freundlich und ging flott. King-Suite Poolside! Einwandfrei. Wir zum Zimmer, Tür geöffnet: Geile Scheisse! Das mit Abstand beste Zimmer was wir bisher hatten. Mit fast kompletter Küche, riesem Flachblidfernseher, Parkettboden und moderner Einrichtung. Dazu eine ultrabequeme Couch und eine kleine Terasse, mit dem Pool und Jacuzzi direkt vor der Nase. Das Zion-Berg- Panorama im Hintergrund gabs noch als Bonus ;-)
Anschließend sind wir noch Essen gefahren. Für Madeleine gabs Spaghetti und ich hab mir ein Mr. Wrangler Steak mit einer garantiert genmanipulierten Riesenkartoffel und Champignons riengezogen. War voll gut das Teil! In dem Restaurant hat Madeleine noch einen übelsten Lachkrampf bekommen, weil die Leute um uns herum einfach einen an der Klatsche hatten. Die eine hatte sich ihr Steak 3x (!!) neu machen lassen, weil es immer noch zu blutig war. Ende vom Lied: Sie hat dann einen Salat gegessen. Und das ist nur eine Story... Ein toller Abend! Wir sind auf jeden Fall aufgefallen :)
Fazit des Tages:
Felsen und Steine können ganz schön vielfältig sein!
in diesem Sinne, reingehaun!
Samstag, 7. November 2009
Anstrengung & Entspannung :-)
Heute war es dann so weit. Wir haben volles Rohr verpennt! Ich wach um 10:10Uhr auf und denke... Verdammt! Um 11Uhr müssen wir hier raus sein, sonst muss pro halbe Stunde zu später Check-Out nachbezahlt werden.. Schnell Madeleine geweckt und ab ging die Post. 10:55Uhr waren wir fertig. Schwein gehabt...
Das Frühstück haben wir dann erst mal nach hinten verschoben, weil wir zu dem Lower Antelope Canyon wollten. Das ist ein unterirdischer Canyon, der durch das Wasser wellenförmige Strukturen hat. Und da bis zur Mittagszeit das beste Licht dort unten ist, mussten wir da vorher noch hin. Angekommen knöpfte uns eine Navajo Indianerin erst mal 26$ pro Nase, für die Tour ab. War ja immerhin ein Tourguide dabei... Kurz: Ein Typ der ungefähr so alt war wie wir und uns da unten durch die teils extrem engen Schluchten geführt hat. Also wer da Übergewicht hat, bleibt definitiv stecken. Und das ist jetzt nicht übertrieben! Wir sind ganz schön herum geklettert. Aber nett anzuschauen war das ganze schon. Echt beeindruckend, was Wasser so "herstellt". Nur für Fotos waren die Lichtunterschiede viel zu krass. Somit ist nicht viel brauchbares heraus gekommen. Schade! nach 1 1/2h waren wir dort wieder raus. Und es war schon wieder voll heiß!
Nun hatten wir einen Bärenhunger. Ab gings zu Dennys. Frühstückspläne haben wir angesichts der Uhrzeit über den Haufen geschmissen und uns für ein deftiges Mittagessen entschieden. Es gab Doublecheeseburger und Western Burger! Man waren die wieder genial! Wer mal nach Amerika kommt, muss unbedingt bei Dennys diese Burger probieren! Ein Gedicht :)
Ich hatte bei der Anfahrt zu Dennys noch einen Viewpoint entdeckt, wo man den nahen Staudamm gut sehen konnte. Dort sind wir nach dem Essen schnell hingefahren. Allerdings war der Blick auf den Staudamm nicht das einzig geniale, sondern eher der in die andere Richtung. Dort schlängelte sich der Colorado River wieder durch seeehhr tiefe Schluchten! Beeindruckend und verdammt hoch! Bilder siehe oben. Der Viewpoint befindet sich übrigens genau gegenüber vom Dennys in Page, Richtung Westen.
So nun ging es auf unsere Etappe Richtung Bryce Canyon. Wir kamen nach ein paar Meilen im Bundesstaat Utah an. Im Internet hatte noch einen kleinen Tipp gefunden. Dort gab es Toadstool Hodoos zu sehen. Gesteinsformen, die aussehen wie Pilze. Am Meilenmarker 19, gibt es auf der rechten Seite einen kleinen Parkplatz. Dahinter geht eine Stromleitung in Richtung Norden. Und ab da einfach immer den Fußspuren gen Norden folgen und irgendwann sieht man die Steine schon. Ich dachte es wären ein paar mehr gewesen. Schade. Sah aber trotzdem ganz witzig aus. Ein paar Fotos geschossen und in glühender Hitze, wieder zurück zum Auto. Madeleine war wieder mal vollkommen begeistert :-)
Nun ging die Fahrt weiter Richtung Kanab und danach nördlich zum Bryce Canyon. Wir verabschiedeten uns wieder von der Wüste und es wurde langsam wieder alles grün. Kurz vor unserem Ziel trauten wir unseren Augen nicht. Auf der rechten Hangseite lag tatsächlich Schnee! Hallo?! Erst schwitzen wir uns einen ab, weil es ca. 30° hat, dann fahren wir eine Stunde und schon liegt dort Schnee. Unfassbar! In dem Land ist echt alles möglich. Wir waren natürlich wieder zu spät für den Sonnenuntergang dran, sodass wir das Schauspiel am Bryce Canyon um eine halbe Stunde verpasst haben. Schade! Wir fahren aber morgen noch mal hin, wenn die Sonne scheint.
Also ab ins Hotel Best Western Rubys Inn. Ein rustikales Hotel mit vielen Zimmern! Check-In ging ganz schnell, dann bekamen wir nen Lageplan wo unser Zimmer ist und ab gings. Das Zimmer ist klasse. und für 70$ ein Schnäppchen ;-) In der Hochsaison wird es natürlich teurer sein. Die Koffer aufs Zimmer gebracht und anschließend sind wir erst mal in den hauseigenen Pool gesprungen. Herrlich!! Danach noch eine viertel Stunde in den Whirlpool und anschließend Essen gegangen. Dort mussten wir etwas anstehen, bis wir einen Tisch bekamen. Und dann haben wir uns das Cowboy Diner Buffett gegönnt. Einwandfrei! Was wir alles gefuttert haben erspar ich euch, es war viel! Und es war lecker! Nach dem Eis am Ende wars dann aber auch genug.....
Fazit des Tages:
Es schmeckt halt immer so gut!
in diesem Sinne, reingehaun!
Das Frühstück haben wir dann erst mal nach hinten verschoben, weil wir zu dem Lower Antelope Canyon wollten. Das ist ein unterirdischer Canyon, der durch das Wasser wellenförmige Strukturen hat. Und da bis zur Mittagszeit das beste Licht dort unten ist, mussten wir da vorher noch hin. Angekommen knöpfte uns eine Navajo Indianerin erst mal 26$ pro Nase, für die Tour ab. War ja immerhin ein Tourguide dabei... Kurz: Ein Typ der ungefähr so alt war wie wir und uns da unten durch die teils extrem engen Schluchten geführt hat. Also wer da Übergewicht hat, bleibt definitiv stecken. Und das ist jetzt nicht übertrieben! Wir sind ganz schön herum geklettert. Aber nett anzuschauen war das ganze schon. Echt beeindruckend, was Wasser so "herstellt". Nur für Fotos waren die Lichtunterschiede viel zu krass. Somit ist nicht viel brauchbares heraus gekommen. Schade! nach 1 1/2h waren wir dort wieder raus. Und es war schon wieder voll heiß!
Nun hatten wir einen Bärenhunger. Ab gings zu Dennys. Frühstückspläne haben wir angesichts der Uhrzeit über den Haufen geschmissen und uns für ein deftiges Mittagessen entschieden. Es gab Doublecheeseburger und Western Burger! Man waren die wieder genial! Wer mal nach Amerika kommt, muss unbedingt bei Dennys diese Burger probieren! Ein Gedicht :)
Ich hatte bei der Anfahrt zu Dennys noch einen Viewpoint entdeckt, wo man den nahen Staudamm gut sehen konnte. Dort sind wir nach dem Essen schnell hingefahren. Allerdings war der Blick auf den Staudamm nicht das einzig geniale, sondern eher der in die andere Richtung. Dort schlängelte sich der Colorado River wieder durch seeehhr tiefe Schluchten! Beeindruckend und verdammt hoch! Bilder siehe oben. Der Viewpoint befindet sich übrigens genau gegenüber vom Dennys in Page, Richtung Westen.
So nun ging es auf unsere Etappe Richtung Bryce Canyon. Wir kamen nach ein paar Meilen im Bundesstaat Utah an. Im Internet hatte noch einen kleinen Tipp gefunden. Dort gab es Toadstool Hodoos zu sehen. Gesteinsformen, die aussehen wie Pilze. Am Meilenmarker 19, gibt es auf der rechten Seite einen kleinen Parkplatz. Dahinter geht eine Stromleitung in Richtung Norden. Und ab da einfach immer den Fußspuren gen Norden folgen und irgendwann sieht man die Steine schon. Ich dachte es wären ein paar mehr gewesen. Schade. Sah aber trotzdem ganz witzig aus. Ein paar Fotos geschossen und in glühender Hitze, wieder zurück zum Auto. Madeleine war wieder mal vollkommen begeistert :-)
Nun ging die Fahrt weiter Richtung Kanab und danach nördlich zum Bryce Canyon. Wir verabschiedeten uns wieder von der Wüste und es wurde langsam wieder alles grün. Kurz vor unserem Ziel trauten wir unseren Augen nicht. Auf der rechten Hangseite lag tatsächlich Schnee! Hallo?! Erst schwitzen wir uns einen ab, weil es ca. 30° hat, dann fahren wir eine Stunde und schon liegt dort Schnee. Unfassbar! In dem Land ist echt alles möglich. Wir waren natürlich wieder zu spät für den Sonnenuntergang dran, sodass wir das Schauspiel am Bryce Canyon um eine halbe Stunde verpasst haben. Schade! Wir fahren aber morgen noch mal hin, wenn die Sonne scheint.
Also ab ins Hotel Best Western Rubys Inn. Ein rustikales Hotel mit vielen Zimmern! Check-In ging ganz schnell, dann bekamen wir nen Lageplan wo unser Zimmer ist und ab gings. Das Zimmer ist klasse. und für 70$ ein Schnäppchen ;-) In der Hochsaison wird es natürlich teurer sein. Die Koffer aufs Zimmer gebracht und anschließend sind wir erst mal in den hauseigenen Pool gesprungen. Herrlich!! Danach noch eine viertel Stunde in den Whirlpool und anschließend Essen gegangen. Dort mussten wir etwas anstehen, bis wir einen Tisch bekamen. Und dann haben wir uns das Cowboy Diner Buffett gegönnt. Einwandfrei! Was wir alles gefuttert haben erspar ich euch, es war viel! Und es war lecker! Nach dem Eis am Ende wars dann aber auch genug.....
Fazit des Tages:
Es schmeckt halt immer so gut!
in diesem Sinne, reingehaun!
Freitag, 6. November 2009
Steine, Felsen und das weite Land!
Heute wollten wir uns mal etwas mehr Schlaf gönnen und haben den Wecker auf 9Uhr gestellt. Um ca. 8:30Uhr hämmert irgendjemand wie bekloppt an unsere Zimmertür. Gehts noch!? Wir natürlich liegen geblieben. Ich glaubs wohl... als wir dann irgendwann aufgestanden sind und grad am heraus putzen für den Tag waren, hämmerte es wieder an die Tür. Madeleine ist hin gegangen und es stand irgend so eine Pfadfindertussi in Uniform da. Sie meinte sie kommt später noch mal. Hallo?? Wir natürlich unsere sieben Sachen gepackt und das Weite gesucht. Kann ja wohl nicht wahr sein...
Naja dann ab in die Cafeteria und ein Frühstück zusammen gestellt. Es gab alles mögliche, nur sind wir mal wieder nicht durchgestiegen. Mein Frühstück war unterdurchschnittlich und das von Madeleine scheint ganz gut gewesen zu sein. Ist halt kein Starbucks in der Nähe gewesen. Verdammt! Um 11Uhr sind wir dann zum Auto und es ging dann endlich los. Wir haben heut aber auch getrödelt...
Nach kurzer Irrfahrt, wegens bescheidener Beschilderung, haben wir dann den ersten View Point des Grand Canyons angefahren. Auf dem Weg dort hin konnte man nur erahnen was uns erwartet. Am Abgrund angekommen, konnte man erst mal nichts mehr sagen. Einfach nur: WOW!! Alter Verwalter ist das groß, ist das weit, ist das tief, sieht das geil aus! Man kennt es zwar von Bildern und aus dem Fernsehen, doch wenn man selbst davor steht und das ganze hautnah hat, ist es einfach unbeschreiblich. Wir waren begeistert! Kurz die Gefahrenschilder durchgelesen, das man nicht zu nah an den Abgrund gehen sollte, weil man sonst stirbt wenn man unten aufklatscht. Macht Sinn! Die Schilder gab es in Englisch, Französisch, Japanisch und sogar Deutsch! Das war glaub das erste deutsche Schild, was wir hier drüben gesehen haben....
Die ersten paar Fotos waren geschossen und es ging weiter zu den nächsten View Points. Egal wo man ankam, auch wenn man nur eine Meile zum nächsten Point fuhr, es gab jedes mal wieder ein neues atemberaubendes Bild von dieser riesigen Schlucht! Also ob es keine Ende gibt. Es ist auch absolut nicht möglich, das ganze irgendwie in einem Bild festzuhalten. Ich hab es trotzdem versucht, Bilder sind ja am Anfang zu sehen ;)
Zwischendrin, sind wir wieder an einem Waldbrand vorbei gefahren, der den Himmel etwas erdunkeln ließ bzw. den Wald und die Berge in seltsames Licht tauchte. Zum Glück war der Brand weit genug von der Strasse weg. Eine Sperre der Strasse, wäre recht bescheiden gewesen.
Nach weiteren 6-7 View Points, kamen wir dann beim populärsten Punkt, dem Desert View an. Dort waren auch massig Touristen unterwegs. An diesem Aussichtspunkt gab es auch einen Aussichtsturm, den wir uns aber gespart haben. Die Sicht von der Erde war beeindruckend genug. Noch ein paar Bilder geschossen und ab ging die Reise Richtung Page. Unserem heutigen Ziel.
Es ging wieder durch ein paar Wälder und zwischendrin gab es noch viele Schluchten, verschiedene Gesteinsformen, sehr weites Land, lange gerade Strassen, Berge und sogar ein paar Rehe zu sehen. Eintönig wurde es auf der ca. 110 Meilen langen Strecke jedenfalls nicht. Zwischendrin bauten wir wieder einen Tankstop ein. Verlief natürlich wieder nicht glatt. Aber wir hatten es kaum anders erwartet. Immerhin war der Sprit voll günstig. 2,74$ für die Gallone (ca. 3,7L). Macht ca. 0,50€ für den Liter. Cool oder? Da stört uns selbst der Verbrauch unseres Autos von 12- 15 Litern nicht.
Kurz vor Page hatten wir uns noch ein Ziel ausgesucht. Horseshoe Bend! Im Grunde eine Schlucht, in der der Colorado River eine sehr enge Kurve macht. Vom Highway 89 aus, geht es links ab auf einen kleinen Parkplatz. Anschließend einen Sandweg hinauf auf den Berg und dahinter ca. 600m weiter runter bis man am Abgrund steht. Bis ca. 10- 20m vor dem Abgrund, lässt sich nur erahnen was einen da erwartet. Es geht kerzengerade hinunter, keine Absperrungen und ein unglaubliches Bild, wie sich der Fluss dort unten lang schlängelt. Die Felsen dort sehen auch prächtig aus. Nichts für Leute mit Höhenangst ;-) Wir fanden es verdammt geil! Das Licht war zwar nicht mehr das beste zum fotografieren, aber ich hab mein bestes gegeben.
Nach dem Anblick ging es dann in unser Hotel. Days Inn in Page, direkt am Highway. Check-In ging wieder ruck zuck und wir ab aufs Zimmer. Kommen dort rein und uns erschlägt eine Wolke mit brachialem Rauchgestank. Wääääähh!! Hier muss wohl ein Kettenraucher die letzten 6-8 Wochen gehaust haben. Tür zu und zurück zur Rezeption. "Non- Smoking Room please!". Der Typ meinte nur, das ginge nicht, das wäre im System so drin, die hätten da keinen Einfluss drauf. Na klasse. Wieder ins Zimmer und erst mal vom feinsten gelüftet. Mittlerweile geht es auch schon. Sonst sind die Zimmer sauber und in Ordnung.
Danach gings noch schnell in den gegenüberliegenden Walmart, danach in eine Pizzeria. Dort gabs sau leckere Pizza und einen Typen, der früher mal in Deutschland gelebt hatte. Begeisterung pur! Er konnte sogar noch etwas Deutsch sprechen und wünschte uns zum Abschied: "Guten Abend!" Jawohl! Sehr nett der Typ ;-)
Fazit des Tages:
Grand Canyon und Horseshoe Bend muss man gesehen haben!
in diesem Sinne, reingehaun!
Donnerstag, 5. November 2009
Um 8Uhr klingelte mal wieder der Wecker und es war überraschend hell, wir dachten schon wir hätten verpennt. In 29 Palms ticken die Uhren anscheinend anders. Nach dem Morgenprogramm, ging es das erste mal raus und dort war es halb 10 schon verdammt heiß! Einwandfrei! Heute stand uns nämlich der Tag mit der längsten und zeitintensivsten Fahrt des ganzen Urlaubs bevor.
Erst mal ging es aber zu...... Starbucks? Nö! Haben wir hier nicht gefunden. Aber Dennys haben wir wieder entdeckt und dort gab es erst mal ein ordentliches Frühstück. Madeleine hatte ein Slamwich mit Ei, Schinken, Käse und dazu geriebene Kartoffeln. Für mich gabs gegrilltes Rindfleisch mit Rührei, geriebenen Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika und Tortillas mit Sour Cream. Tolles Frühstück oder? Aber es stand so auf der Karte. Und geschmeckt hat beides bombastisch. Zu der Frage die aufkam, wieviel wir schon zugenommen haben. Also wir haben den Eindruck, dass wir halbwegs unser Gewicht halten. Schließlich sind wir auch nicht gerade wenig die letzte Woche herum gelaufen bzw. sogar Fahrrad gefahren!
Nun zurück zu heute. Um halb 11 starteten wir dann auf unsere große Tour. Wir sind aus 29 Palms raus gefahren und uns begrüßte erst mal das Schild "Next Services in 100 Miles". Okay. Das bedeutet die nächsten 100 Meilen nix zu Essen, nix zu Trinken, keine Tankstelle. Im Grunde gar nichts! Und so kam es auch. Anfangs waren links und rechts noch ein paar vereinzelte Häuser. Irgendwann dann aber nichts mehr. Nur wir und ab und zu mal ein Truck der uns entgegen kam. Highlights auf der Strecke waren alle 20 Meilen mal eine Kurve oder wenns ganz heikel wurde sogar mal eine Doppelkurve. Uuuhh! Langeweile pur. Zum Glück gab es den Tempomaten.... Also fuhren wir mit konstanter Geschwindigkeit dahin.
Irgendwann erreichten wir die Interstate 40. Kurz davor gab es dann noch eine Tanke, wo wir wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Den Tankwart um Hilfe bitten, weil wir immer noch nicht im Amiland wohnen und diesen ZIP Code nicht eingeben können. Grrrrrr!!
Als wir die Grenze von Arizona passiert hatten, ging es gleich bei der nächsten Ausfahrt auf die berühmte Route 66. Wir natürlich abgefahren und der Strasse gefolgt. Das ganze sollte uns eine gute Stunde Fahrtzeit kosten. Nach 25 Meilen kam dann der kleine Ort Oatman. Dort gab es ein paar Souvenirläden, einen Saloon mit Cafe und noch ein paar Souvenirläden. Das Highlight für uns war, das dort mitten auf der "Hauptstrasse" ein paar Esel rum liefen. Tolles Bild! Naja dann hat jeder von uns noch ein Route 66 Schild abgestaubt und weiter ging die Reise über einen Pass, dessen Name mir entfallen ist. War recht eng, aber spaßig zu fahren. Oben angekommen, hatte man eine geile Sicht hinunter ins Tal. Dort waren wir dann auch nach 20 Minuten wieder angekommen und es ging nach weiteren 15 Meilen wieder weiter auf der Interstate 40 Richtung Williams. Waren ja nur noch 270km bis zum Grand Canyon Village.
Der schöne Sonnenuntergang verabscheidete sich auch recht schnell und so war es dann auch nichts mit tollen Fotos davon, direkt am Grand Canyon. Werden wir aber morgen nachholen! Nach weiterer endlos langer Fahrt und noch viel mehr Langeweile, massig CD´s die wir gehört haben und reichlich Dummschwatz kamen wir dann im Dunklen am Parkeingang an und stärkten uns erst mal bei Wendys. Einer weiteren Fastfoodkette. Man muss sie ja alle mal probiert haben! Es gab Burger und BBQ Chicken Balls. Hat recht gut geschmeckt.
Nun noch schnell in einen Supermarkt und ein paar Kleinigkeiten geholt und dann die Maswik Lodge gesucht und auch nach weiteren 12 Meilen gefunden. Check-In ging flott und ruck zuck waren wir auf dem Zimmer! Auf den ersten Blick alles ganz in Ordnung. Hier hält man es aus. Allerdings gibt es hier aufm dem Land keine Internetverbindung auf den Zimmern. Also müssen wir jedes mal in die Cafeteria latschen. Sehr nervig. Aber besser als euch gar nicht berichten zu können ;-)
Nach insgesamt 8 1/2h Fahrt und 370 Meilen (ca. 600km), 1 1/2 Tankfüllungen, viel Langeweile sind wir, im übrigens kalten Grand Canyon Village, angekommen. Gestartet sind wir in 29 Palms bei ca. 30°. Hier angekommen waren es geschätzte 10°- 15°. Wir liegen hier immerhin auf ca. 2100m Höhe!
Fazit des Tages:
Amerika ist verdammt groß und lange Fahrten sind stinklangweilig!
in diesem Sinne, reingehaun!
Erst mal ging es aber zu...... Starbucks? Nö! Haben wir hier nicht gefunden. Aber Dennys haben wir wieder entdeckt und dort gab es erst mal ein ordentliches Frühstück. Madeleine hatte ein Slamwich mit Ei, Schinken, Käse und dazu geriebene Kartoffeln. Für mich gabs gegrilltes Rindfleisch mit Rührei, geriebenen Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika und Tortillas mit Sour Cream. Tolles Frühstück oder? Aber es stand so auf der Karte. Und geschmeckt hat beides bombastisch. Zu der Frage die aufkam, wieviel wir schon zugenommen haben. Also wir haben den Eindruck, dass wir halbwegs unser Gewicht halten. Schließlich sind wir auch nicht gerade wenig die letzte Woche herum gelaufen bzw. sogar Fahrrad gefahren!
Nun zurück zu heute. Um halb 11 starteten wir dann auf unsere große Tour. Wir sind aus 29 Palms raus gefahren und uns begrüßte erst mal das Schild "Next Services in 100 Miles". Okay. Das bedeutet die nächsten 100 Meilen nix zu Essen, nix zu Trinken, keine Tankstelle. Im Grunde gar nichts! Und so kam es auch. Anfangs waren links und rechts noch ein paar vereinzelte Häuser. Irgendwann dann aber nichts mehr. Nur wir und ab und zu mal ein Truck der uns entgegen kam. Highlights auf der Strecke waren alle 20 Meilen mal eine Kurve oder wenns ganz heikel wurde sogar mal eine Doppelkurve. Uuuhh! Langeweile pur. Zum Glück gab es den Tempomaten.... Also fuhren wir mit konstanter Geschwindigkeit dahin.
Irgendwann erreichten wir die Interstate 40. Kurz davor gab es dann noch eine Tanke, wo wir wieder unserer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Den Tankwart um Hilfe bitten, weil wir immer noch nicht im Amiland wohnen und diesen ZIP Code nicht eingeben können. Grrrrrr!!
Als wir die Grenze von Arizona passiert hatten, ging es gleich bei der nächsten Ausfahrt auf die berühmte Route 66. Wir natürlich abgefahren und der Strasse gefolgt. Das ganze sollte uns eine gute Stunde Fahrtzeit kosten. Nach 25 Meilen kam dann der kleine Ort Oatman. Dort gab es ein paar Souvenirläden, einen Saloon mit Cafe und noch ein paar Souvenirläden. Das Highlight für uns war, das dort mitten auf der "Hauptstrasse" ein paar Esel rum liefen. Tolles Bild! Naja dann hat jeder von uns noch ein Route 66 Schild abgestaubt und weiter ging die Reise über einen Pass, dessen Name mir entfallen ist. War recht eng, aber spaßig zu fahren. Oben angekommen, hatte man eine geile Sicht hinunter ins Tal. Dort waren wir dann auch nach 20 Minuten wieder angekommen und es ging nach weiteren 15 Meilen wieder weiter auf der Interstate 40 Richtung Williams. Waren ja nur noch 270km bis zum Grand Canyon Village.
Der schöne Sonnenuntergang verabscheidete sich auch recht schnell und so war es dann auch nichts mit tollen Fotos davon, direkt am Grand Canyon. Werden wir aber morgen nachholen! Nach weiterer endlos langer Fahrt und noch viel mehr Langeweile, massig CD´s die wir gehört haben und reichlich Dummschwatz kamen wir dann im Dunklen am Parkeingang an und stärkten uns erst mal bei Wendys. Einer weiteren Fastfoodkette. Man muss sie ja alle mal probiert haben! Es gab Burger und BBQ Chicken Balls. Hat recht gut geschmeckt.
Nun noch schnell in einen Supermarkt und ein paar Kleinigkeiten geholt und dann die Maswik Lodge gesucht und auch nach weiteren 12 Meilen gefunden. Check-In ging flott und ruck zuck waren wir auf dem Zimmer! Auf den ersten Blick alles ganz in Ordnung. Hier hält man es aus. Allerdings gibt es hier aufm dem Land keine Internetverbindung auf den Zimmern. Also müssen wir jedes mal in die Cafeteria latschen. Sehr nervig. Aber besser als euch gar nicht berichten zu können ;-)
Nach insgesamt 8 1/2h Fahrt und 370 Meilen (ca. 600km), 1 1/2 Tankfüllungen, viel Langeweile sind wir, im übrigens kalten Grand Canyon Village, angekommen. Gestartet sind wir in 29 Palms bei ca. 30°. Hier angekommen waren es geschätzte 10°- 15°. Wir liegen hier immerhin auf ca. 2100m Höhe!
Fazit des Tages:
Amerika ist verdammt groß und lange Fahrten sind stinklangweilig!
in diesem Sinne, reingehaun!
Mittwoch, 4. November 2009
Und wann hat heute der Wecker geklingelt? 8Uhr? Denkste! Diesmal haben wir uns eine Stunde mehr Schlaf gegoennt. Also ging es erst um 9Uhr los, mit der Morgenprozedur. Um kurz nach 10 haben wir dann im Best Western Hollywood ausgecheckt und sind anschliessend noch einmal zum Walk of Fame gelaufen, um noch ein paar Fotos zu schiessen. Davor ging es natuerlich noch zu Starbucks :-)
Nach unserem Rundgang und gemeinsamen Fotos mit den Sternen von Chuck Norris und Patrick Swayze, ging es gegen halb 12 zurueck zum Auto. Abfahrt Richtung Palm Springs bzw. Twentynine Palms. Auf dem Freeway war mal wieder die Hoelle los und Downtown Los Angeles huellte sich in eine riesige Dunstglocke. Wir vermuten mal feinster Smog. Nach ca. einer Stunde wurden die Gebiete etwas laendlicher und man hat auch mal wieder laengere Zeit etwas halbwegs gruenes gesehen. Kurz darauf wurde es am Horizont wieder verdammt "neblig". Allerdings lag das nicht am Smog, sondern an einem Waldbrand der dort wohl grad so richtig los gelegt hatte. Bei der Trockenheit und Temperaturen von 30- 35 Grad, sicherlich nicht von Vorteil. Aber wir waren dort schnell vorbei.
Nun ging es meilenweit gerade aus, es wurde richtig langweilig. Zwischendrin hatten wir wieder Lust auf ein kleines Abenteuer und entschieden uns zu tanken. Natuerlich machte uns wieder dieser scheiss ZIP Code einen Strich durch die Rechnung. Wir wohnen nun mal nicht in Amerika, also geht das nicht. Scheint nur bei Shell Tankstellen so zu sein. Die meiden wir ab heute!
Ein paar Ausfahrten weiter haben wir dann das Schnell Restaurant Dennys angesteuert. Dort habe ich mir einen Doublecheeseburger mit Pommes und Madeleine einen Western Burger mit Pommes bestellt. Alter Schwede! Wo die Dinger vor uns standen, mussten wir erst mal einen Schlachtplan schmieden, wie man die am besten isst. Und geschmeckt haben die auch noch. Die besten Burger die wir bisher hier gegessen hatten! Nicht leicht zu toppen....
Wohl gestaerkt ging es dann nach Palm Springs. Quasi eine Oase in der Wueste. Zu sehen gab es fuer uns nix, also sind wir nur durchgefahren. Soll dort ziemlich teuer sein! Nix wie weiter! Zurueck auf der Interstate 10 bemerkte ich recht schnell das wir schon viel zu weit waren. Also umgedreht und ein paar Ausfahrten spaeter Richtung Joshua Tree abgebogen. Ab da ging es wieder ewig laaaaaang gerade aus, dann kamen ein paar Kurven und dann ging es wieder ewig laaaaang gerade aus. Bis zum Abzweig Joshua Tree Nationalpark. Dort abgebogen bot uns ein einmaliger Anblick dieser Joshua Trees in Kombination mit einzigartigen Gesteinsformationen. Da der Sonnenuntergang nahte, wollte ich noch zu einem Aussichtspunkt um dort ein paar Fotos zu schiessen. Madeleine war begeistert. Hat auch alles wunderbar geklappt. Auf dem Rueckweg, hatte Madeleine dann Premiere. Sie fuhr das erste mal auf amerikanischem Boden. Lief auch alles ganz glatt und es war doch nicht so schwierig wie sie gedacht hatte.
Nach einer weiteren halbstuendigen Fahrt erreichten wir das Harmony Motel in 29 Palms. Check-In verlief recht flott und das Zimmer ist auch relativ in Ordnung. Ein weiterer Gast der hier schon seit ca. 150 Tagen "wohnt" (wegens Montage), meinte es sei die beste Unterkunft weit und breit. Na dann! Immerhin sind hier schon einmal U2 abgestiegen. Davon hat Madeleine vorhin ein Foto entdeckt.
Dann sind wir noch kurz in einen Supermarkt gefahren und anschliessend haben wir uns noch ein paar Taccos rein gepfiffen. Uebrigens die kleinsten, die ich bisher gesehen habe. Aber wir waren ja eig. noch satt von den geilen Burgern!
Im Grunde ein recht unspektakulaerer Tag, da wir viel gefahren sind und es verdammt heiss war! Aber morgen wirds kaum besser....
Fazit des Tages:
Wenn man von der Wueste spricht, sind wir nicht weit!
in diesem Sinne, reingehaun!
Nach unserem Rundgang und gemeinsamen Fotos mit den Sternen von Chuck Norris und Patrick Swayze, ging es gegen halb 12 zurueck zum Auto. Abfahrt Richtung Palm Springs bzw. Twentynine Palms. Auf dem Freeway war mal wieder die Hoelle los und Downtown Los Angeles huellte sich in eine riesige Dunstglocke. Wir vermuten mal feinster Smog. Nach ca. einer Stunde wurden die Gebiete etwas laendlicher und man hat auch mal wieder laengere Zeit etwas halbwegs gruenes gesehen. Kurz darauf wurde es am Horizont wieder verdammt "neblig". Allerdings lag das nicht am Smog, sondern an einem Waldbrand der dort wohl grad so richtig los gelegt hatte. Bei der Trockenheit und Temperaturen von 30- 35 Grad, sicherlich nicht von Vorteil. Aber wir waren dort schnell vorbei.
Nun ging es meilenweit gerade aus, es wurde richtig langweilig. Zwischendrin hatten wir wieder Lust auf ein kleines Abenteuer und entschieden uns zu tanken. Natuerlich machte uns wieder dieser scheiss ZIP Code einen Strich durch die Rechnung. Wir wohnen nun mal nicht in Amerika, also geht das nicht. Scheint nur bei Shell Tankstellen so zu sein. Die meiden wir ab heute!
Ein paar Ausfahrten weiter haben wir dann das Schnell Restaurant Dennys angesteuert. Dort habe ich mir einen Doublecheeseburger mit Pommes und Madeleine einen Western Burger mit Pommes bestellt. Alter Schwede! Wo die Dinger vor uns standen, mussten wir erst mal einen Schlachtplan schmieden, wie man die am besten isst. Und geschmeckt haben die auch noch. Die besten Burger die wir bisher hier gegessen hatten! Nicht leicht zu toppen....
Wohl gestaerkt ging es dann nach Palm Springs. Quasi eine Oase in der Wueste. Zu sehen gab es fuer uns nix, also sind wir nur durchgefahren. Soll dort ziemlich teuer sein! Nix wie weiter! Zurueck auf der Interstate 10 bemerkte ich recht schnell das wir schon viel zu weit waren. Also umgedreht und ein paar Ausfahrten spaeter Richtung Joshua Tree abgebogen. Ab da ging es wieder ewig laaaaaang gerade aus, dann kamen ein paar Kurven und dann ging es wieder ewig laaaaang gerade aus. Bis zum Abzweig Joshua Tree Nationalpark. Dort abgebogen bot uns ein einmaliger Anblick dieser Joshua Trees in Kombination mit einzigartigen Gesteinsformationen. Da der Sonnenuntergang nahte, wollte ich noch zu einem Aussichtspunkt um dort ein paar Fotos zu schiessen. Madeleine war begeistert. Hat auch alles wunderbar geklappt. Auf dem Rueckweg, hatte Madeleine dann Premiere. Sie fuhr das erste mal auf amerikanischem Boden. Lief auch alles ganz glatt und es war doch nicht so schwierig wie sie gedacht hatte.
Nach einer weiteren halbstuendigen Fahrt erreichten wir das Harmony Motel in 29 Palms. Check-In verlief recht flott und das Zimmer ist auch relativ in Ordnung. Ein weiterer Gast der hier schon seit ca. 150 Tagen "wohnt" (wegens Montage), meinte es sei die beste Unterkunft weit und breit. Na dann! Immerhin sind hier schon einmal U2 abgestiegen. Davon hat Madeleine vorhin ein Foto entdeckt.
Dann sind wir noch kurz in einen Supermarkt gefahren und anschliessend haben wir uns noch ein paar Taccos rein gepfiffen. Uebrigens die kleinsten, die ich bisher gesehen habe. Aber wir waren ja eig. noch satt von den geilen Burgern!
Im Grunde ein recht unspektakulaerer Tag, da wir viel gefahren sind und es verdammt heiss war! Aber morgen wirds kaum besser....
Fazit des Tages:
Wenn man von der Wueste spricht, sind wir nicht weit!
in diesem Sinne, reingehaun!
Dienstag, 3. November 2009
The Universal Studios
Na, wann hat unser Wecker geklingelt? Genau! Punkt 8:00Uhr war es wieder so weit. Und wir hatten keine Lust aufzustehen. Nach 20 Minuten musste es dann aber doch sein. Erstaunlicherweise waren wir kurz nach 9 beide fertig. Da die Univesal Studios erst um 10 öffneten entschlossen wir uns, noch ein bissl auf dem Walk of Fame rumzulaufen und Sternchen zu gucken. Aber vorher gings erst mal zu Starbucks. Standard. Übrigens haben die dort voll bequeme Sessel.... Falls jemand weiß wo Starbucks die einkauft....
Wir sind dann etwas den Hollywood Boulevard auf und abgelaufen, haben ein paar Sterne fotografiert und dann war es auch schon weit nach 10Uhr und es ging ab Richtung Universal Studios. Fahrzeit betrug ca. 5 Minuten. War quasi um die Ecke, 2 Ausfahrten weiter. Dort angekommen, wurden uns erst mal 14$ fürs Parken abgeknöpft. Und damit hatte man noch die letzten Parkplätze weit weg vom Eingang der Studios. Aber wir laufen ja gern bei 30° durch die Gegend :) Abkühlung sollte jedoch folgen....
Am eingang der Studios gab es dann erste Schlangen vor den Ticketschaltern. Über Durchsagen wurden wir drauf ausmerksam das es noch "Self-Made-Schalter" gibt, wo man sich die Tickets selbst ausdrucken konnte. Damit gings auch ruck zuck! Nun waren wir in den Studios und die erste Station war das Horror House. Madeleine war voll begeistert, vorallem als nach 10 Metern uns schon die erste Frau wieder entgegen kam. Es war teilweise echt verdammt gruselig und das Geschrei war riesig! Ein Tokio Hotel Konzert ist nichts dagegen ;-)
Wieder am Tageslicht angelangt fuhren wir per ewig langer Rolltreppe hinunter zum Unteren Gelände. Dort war die erste Station der Jurassic Park Ride. Eine Wildwasserbahn durch die Jurassic Park Kulisse. Fanden wir ziemlich cool! Es gab einige Dinos, Spezialeffekte, viel Wasser und am Ende einen riesigen T- Rex zu sehen der uns vor der recht steilen Abfahrt noch mal richtig erschrecken sollte. Als wir unten angekommen waren, hatten wir unsere ersehnte Abkühlung!
Danach ging es zum Mummy Ride gegenüber. Einer Highspeedachterbahn bei fast kompletter Dunkelheit. Kulisse war vom Film "Die Mumie". Es ging vor und zurück und links rechts und sonst wie. Orientierung war gleich null. Aber es hat ne Menge Spaß gemacht und war ziemlich schnell. Nach ca. 2 Minuten war der Spuk vorbei!
Nach kurzer Erholung ging es zur Backdraft Show. Backdraft ist ein Film, über Chicagos Feuerwehr im Kampf gegen die Flammen. Wikipedia bezeichnet einen Backdraft als "Rauchgasexplosion". Sehr heimtückisch und gefährlich. Und darauf hat die Show aufgebaut. Viele Pyroeffekte und am Ende eine Show, wo alle Effekte zusammen kamen und eine Lagerhalle in Schutt und Asche gelegt wurde. Es wurde wirklich sehr warm dort drin.
Kaum aus der Show raus, ging es links direkt zur Spezialeffekt Show die gerade begann. Dort stellten 2 hysterische und überdurchschnittlich (fast nervig) gut gelaunte Moderatoren viele Effekte vor, wie sie in Filme eingebaut werden. Teilweise mit Publikumsbeteiligung. Das ganze war echt voll interessant.. wenn nicht diese übertriebene Freundlichkeit gewesen wäre. Aber 95% des Publikums wollte es so. Bitteschön :)
Nun ging es wieder diese eeeewig lange Rolltreppe hinauf zum Simpsons Ride. Nach kurzem Anstehen saßen wir dann in einem Wagen in einem kleinen Raum. Dann wurde wir etwas angehoben und vor uns baute sich ein riesen Bildschirm auf. Dort lief dann der "Film" ab. Allerdings in 3D. Man dachte man wäre mittendrin. Es ging hoch und runter und quer durch die virtuelle Simpsons Welt! Am Ende standen wir dann bei den Simpsons vor der Couch ;) Hat uns riesig gefallen!
Anschließend haben wir die Studio-Tour mitgemacht. Es ging in einem Elektro Bus drch Originalkulissen und vorbei an den Studios, wo täglich gedreht wird. Heute wurde für Desperate Housewives und CSI New York gedreht, weshalb unser Tour Guide "Ingrid" teilweise nicht sprechen durfte. An einigen Schauplätzen wurden uns Original Szenen aus den Filmen gezeigt, ein Erdbeben der Stärke 8,5 simuliert und noch einiges mehr. Nach ca. 45 Minuten waren wir wieder am Ausgangspunkt. DieTour ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen!
Nun stärkten wir uns erst mal. Es gab Pizza und Salat für mich und Lasagne und Salat für Madeleine. Schmeckte uns ganz gut. Dazu noch genug zu Trinken. Es war wahnsinnig heiß! Die Sonne brannte erbarmungslos!
Die nächste Station war die Shrek 4D Show. Wir saßen dort in einem großen Kino auf beweglichen Stühlen. 4D bedeutet, das man alles in 3D sieht und dazu noch Effekte wie Wasser, Luft und halt das rütteln der Stühle mitbekommt. Man hatte das Gefühl, man ist mittendrin. Die Show war echt gut gemacht! Sehr empfehlenswert!
Letzte Station war die Waterworld Stuntshow! Dort war eine riesige Kulisse aufgebaut, davor ein großer See in dem sich das Spektakel abspielen sollte. Ich weiß nun nicht, ob dort eine Szene von dem Film nachgespielt wurde, da ich ihn nicht gesehen habe. Jedenfalls musste die junge Frau gerettet werden. Wie immer ;-) Die Effekte waren der Knaller und die Show war der Hammer! Feuer, Wasser, Stunts, viel Ballerei und Jagdszenen! Am Ende kam sogar ein Flugzeug in die Kulisse gefolgen!! Ganz groß gemacht. Hat uns tierisch gut gefallen. Es siegte natürlich das Gute!
Das war auch shcon die letzte Show und der Park schloss gegen 17Uhr, da es langsam dämmerte. Wir gingen durch den Universal- Citywalk langsam zurück zum Auto und nahmen noch das eine oder andere Geschäft mit. Ich musste ja auch noch mein Hard Rock Cafe Shirt von Hollywood abstauben :-) Im Großen und ganzen haben sich die 69$ Eintritt pro Nase vollkommen gelohnt. Ich würd da auch noch mal hingehen.
Für uns war der Tag auf jeden Fall gelaufen. Nach dem rumgelaufe in der prallen Sonne bei durchgehend 30°, war unsere letzte Station des Tages nur noch das Hotelzimmer.
Fazit des Tages:
Die Universal Studios sind ihr Geld wert!
in diesem Sinne, reingehaun!
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